ADSUrsachenÜber die Ursachen des ADS gibt es verschiedene Theorien. Da das Syndrom deutlich häufiger bei Jungen und familiär gehäuft auftritt, geht man von erblichen Faktoren aus. Zudem wird über eine mögliche Schädigung des Gehirns durch Gifte, eventuell bereits vor der Geburt, diskutiert. Eine weitere Rolle spielt offenbar eine Stoffwechselstörung im Bereich der Überträgerstoffe von Nervenimpulsen im Gehirn, darunter Dopamin, Serotonin und Noradrenalin.Insgesamt sind etwa fünf bis sieben Prozent aller Kinder betroffen, Jungen drei- bis neunmal häufiger als Mädchen. Etwa zwei Drittel der Betroffenen leiden auch als Erwachsene noch unter innerer Unruhe, Impulsivität und Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen. Die motorische Überaktivität fehlt jedoch meist. |